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Tödliche Strecke – jetzt will Luzern umbauen

Zentralplus

Themen: Technologie, Umwelt

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Der Kanton Luzern will die 3,1 Kilometer lange Kantonsstrasse zwischen Baldegg und Gelfingen umfassend umbauen. Auf dem engen Abschnitt verläuft die Strasse teilweise unmittelbar neben den Gleisen der Seetalbahn; in den vergangenen Jahren gerieten laut Polizei mehr als ein Dutzend Fahrzeuge aufs Gleis. Bei einem Unfall vor rund drei Jahren starb ein 54-Jähriger, nachdem sein Auto mit einem Zug kollidiert war. Für 19,35 Millionen Franken soll die heute 5,9 bis 6,5 Meter breite Fahrbahn auf sieben Meter erweitert und ihr Abstand zu den Gleisen auf 2,6 Meter vergrössert werden. Vorgesehen sind zudem ein neuer Velo- und Fussweg sowie lärmarmer Belag in bewohnten Gebieten. Vier mangelhafte Bachdurchlässe und die Entwässerung werden ersetzt. Im Gebiet Gölpi sollen zwei historische, schützenswerte Gebäude um elf Meter verschoben werden. Landkäufe sind ab 2027 geplant, die Bauarbeiten ab 2028; der Abschluss ist für 2030 vorgesehen. Der Kantonsrat muss noch entscheiden.

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