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Töten mit den eigenen Händen? Wenn, dann so

Zentralplus
Töten mit den eigenen Händen? Wenn, dann so

Themen: Leben, Umwelt, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Ein Autor begleitet Fabian Stadelmann, Präsident von Revierjagd Luzern, bei einer Treibjagd im Jagdrevier Ruswil Nord. Jäger und Treiber suchen mit Hunden den Wald nach Rehen und Füchsen ab; ein Reh wird erlegt und anschliessend von einem Neujäger ausgenommen. Stadelmann zufolge interessieren sich seit einigen Jahren mehr junge Menschen, Städterinnen und Frauen für die Jagd. Das Wildfleisch wird an Restaurants oder Private verkauft, während Herz, Nieren und Leber traditionell beim Jäger bleiben. Die Beteiligten verstehen das Töten nicht als Genuss, betrachten es aber als Bestandteil des Fleischkonsums. Der Autor zieht daraus für sich den Schluss, dass die Herkunft von Fleisch und das Töten eines Tieres nicht ausgeblendet werden sollten. Neben der Jagdtradition beschreibt der Beitrag auch Drohneneinsätze zur Rehkitzrettung und die Bedeutung von Jagdhunden.

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