Themen: Technologie
Regionen: Schweiz, Tessin
Das Bundesgericht hat am 16. Oktober 2026 die einzige Beschwerde gegen die prioritäre Etappe des Tram-Treno-Netzes im Luganese abgewiesen. Das Tessiner Departement für Raumentwicklung sieht darin die definitive Freigabe für das Projekt. Drei Privatpersonen hatten am 11. Mai verlangt, ihre Grundstücke betreffend weitere Abklärungen vorzunehmen und die Akten dazu ans Bundesverwaltungsgericht zurückzuweisen. Die zentralen Infrastrukturarbeiten waren nicht Gegenstand ihrer Beschwerde. Die Beschwerdeführer beantragten zudem, das Projekt bis zum Urteil zu stoppen. Das Bundesgericht lehnte die aufschiebende Wirkung am 25. Juni ab, sodass die Vorarbeiten fortgesetzt werden konnten. Diese begannen offiziell am 29. Oktober mit einer Feier und dem Bau der ersten Mauern in Manno. Laut Kanton sollen halbierte Reisezeiten die Mobilitätsprobleme in Lugano, im gesamten Malcantone und im unteren Vedeggiotal lindern. Der Bund beteiligt sich massgeblich an der Finanzierung.