Themen: Umwelt, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Der Zuger Stadtrat will die Leistungsvereinbarung für das Hirschgehege am Alpenquai wie geplant Ende 2027 auslaufen lassen. Damit soll der Zuger Hirschgarten verschwinden. Der Ornithologische Verein der Stadt Zug, der die Tiere betreut, hatte sich mit einer Petition gegen die Schliessung gewehrt und 1718 Unterschriften gesammelt. Er verlangte, dass die Stadt mindestens bis zum Vorliegen des «Masterplans Seeufer» mit dem Entscheid zuwartet. Der Stadtrat weist diese Forderung zurück. In seinem Beschluss hält er fest, dass das Gehege für einen Teil der Bevölkerung Bedeutung habe, er nach einer Interessenabwägung jedoch am bisherigen Entscheid festhalte. Zur konkreten Forderung der Petition äussert sich der Beschluss nur knapp; breiteren Raum nimmt die Vorgeschichte ein. Beim OVZ stösst die Antwort auf grosses Unverständnis. Der Verein bezeichnet den Entscheid als nicht nachvollziehbar und sieht trotz der Unterstützung aus der Bevölkerung keine Bereitschaft der Stadt, den Zeitplan zu überprüfen.