Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Russland/Eurasien
Die Aussetzung der US-Militärhilfe und Berichte über mögliche Einschränkungen bei Starlink setzen die Ukraine laut Darstellung zusätzlich unter Druck. Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt fehlende rechtzeitige Warnungen vor russischen Raketenangriffen. Die ukrainische Armee ist für Kommunikation und Drohnenoperationen stark von Starlink abhängig; eine politische Anordnung hinter allfälligen Beschränkungen ist jedoch nicht belegt. Während europäische Regierungen weitere Hilfe zusichern, seien amerikanische Aufklärungsdaten, Satellitenkommunikation und Waffensysteme kurzfristig kaum ersetzbar. Im Zusammenhang mit einer möglichen Nachfolge Selenskyjs werden der frühere Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj und der Digitalminister Mychajlo Fedorow genannt. Der Beitrag kritisiert zudem die langfristig geplante Schweizer Unterstützung von fünf Milliarden Franken bis 2036. Sie müsse angesichts einer vorgesehenen Mehrwertsteuererhöhung zur Mitfinanzierung der 13. AHV-Rente, offener Finanzierungsfragen ab 2029 und des hohen ukrainischen Finanzbedarfs transparent begründet werden. Humanitäre Hilfe und Wiederaufbau seien dabei von militärischer Unterstützung zu unterscheiden.