Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die UBS-Aktie überschritt die Marke von 40 Franken. Der Beitrag führt den Kursauftrieb auf Erwartungen zurück, dass die von Finanzministerin Karin Keller-Sutter verlangten 22 Milliarden Franken an zusätzlichem Kapital abgeschwächt werden könnten. FDP und SVP sollen sich dafür einsetzen, einen grossen Teil des verlangten Puffers durch AT1-Wandelanleihen statt durch hartes Eigenkapital zu erfüllen. Diese Instrumente waren bei der CS-Notübernahme im März 2023 abgeschrieben worden; ein Erfolg der betroffenen Investoren vor Bundesgericht könnte den Schweizer Staat Milliarden kosten. Kritisiert wird, dass die politische Rechte dennoch eine neue AT1-Lösung für die UBS befürwortet. Der Text beanstandet zudem einen NZZ-Standpunkt von Anwalt Rolf Watter und Ökonomieprofessor Ivan Lengwiler. Watter habe als Chefjurist bei der CS-Übernahme eine zentrale Rolle gespielt, während Lengwiler die UBS in Kapitalfragen unterstütze. Ihre Nähe zur Bank sei im Beitrag nicht ausreichend offengelegt worden.