Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
UBS verstärkt unter dem weltweiten HR-Chef Stefan Seiler den Druck auf Mitarbeitende, KI-Kompetenzen aufzubauen. Laut Berichten der NZZ am Sonntag und der Financial Times sollen Kenntnisse und praktische Erfahrung mit künstlicher Intelligenz für den künftigen beruflichen Erfolg relevant sein. Die Bank hat Lernprogramme für ihre Belegschaft eingeführt. Bei der Rekrutierung von Nachwuchsleuten im Investmentbanking verlangt UBS gemäss Financial Times bereits einen Nachweis von KI-Kenntnissen. Die NZZ am Sonntag berichtet zudem, KI-Fähigkeiten spielten bei Einstellungen, Beförderungen und bei der Bezahlung eine Rolle, auch wenn Seiler dies nicht ausdrücklich bestätigen wolle. Der Kommentar wertet die Offensive kritisch: Insbesondere ältere Mitarbeitende oder Personen, die KI vor allem als Suchhilfe nutzten, könnten dadurch ins Hintertreffen geraten. Dies sei besonders brisant, weil nach der Übernahme der Credit Suisse noch ein Abbau von 10'000 bis 20'000 Stellen erwartet werde.