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UBS will weg – Pläne weit fortgeschritten

Inside Paradeplatz

Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Nordamerika

Die UBS erwägt laut der Analyse offenbar seit Jahren eine strategische Verlagerung ihres Hauptsitzes in die USA. Auslöser der aktuellen Debatte sind die vom Bund verlangten höheren Kapitalreserven: Rund 20 Milliarden Franken zusätzliches CET1-Kapital sowie insgesamt 15 bis 23 Milliarden Franken Mehrbedarf könnten die Bank ablehnen. Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher und CEO Sergio Ermotti könnten mit einem US-Standort den dortigen Vermögens- und Kapitalmarkt stärker erschliessen; als möglicher Fusionspartner wird Morgan Stanley genannt. Der Beitrag verweist auf die international geprägte Aktionärsstruktur und den Verwaltungsrat. Ein Wegzug müsste von Aktionären und Verwaltungsrat gebilligt werden und bräuchte regulatorische Genehmigungen in der Schweiz und den USA. Als mögliche Folgen nennt der Text Vertrauensverluste, Stellenabbau, Steuerausfälle, Risiken für die Kreditversorgung und einen Rückgang des Schweizer BIP. Bundesrätin Karin Keller-Sutter hält einen Wegzug dagegen für unwahrscheinlich und rechtlich komplex.

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