Themen: Umwelt
Regionen: International, China
Ein Erdbeben der Stärke 7 hat am Donnerstag um 22.33 Uhr in einer abgelegenen Bergregion Tibets mindestens 16 Menschen getötet und 46 weitere verletzt. Elf Verletzte befinden sich laut staatlichem Fernsehen in kritischem Zustand, 35 wurden leichter verletzt. Nach Angaben von CCTV stürzten 339 Gebäude ein. Das Epizentrum lag im Kanton Maru im Bezirk Baqen, rund 190 Kilometer von Nagchu und 390 Kilometer nordöstlich von Lhasa entfernt. Es befand sich in geringer Tiefe. An Gebäuden im Kantonszentrum entstanden Risse; Strom- und Telekommunikationsdienste im Bezirkshauptort wurden beschädigt. Präsident Xi Jinping verlangte einen maximalen Rettungseinsatz. Mehr als 300 Einsatzkräfte und ebenso viele Polizisten wurden in die betroffenen Gebiete entsandt. Erdbeben treten in China häufig auf; im Januar 2025 kamen bei einem Beben der Stärke 6,8 in Tingri in Tibet mindestens 126 Menschen ums Leben.