Themen: Migration/Asyl, Demokratie, Partei-Politik
Regionen: International, Europa
Alberto Siccardi sieht Europa angesichts von Gewalt in mehreren Städten und islamistischem Extremismus vor einer schweren politischen und gesellschaftlichen Herausforderung. Er wirft den Behörden, etablierten Parteien und insbesondere der Linken vor, die Folgen von Migration und die Gefahr subversiver, aus dem Ausland gesteuerter Kräfte zu verharmlosen. Als Beispiel verweist er auf Unruhen in Italien sowie auf Frankreich, das er als besonders problematisch darstellt. Einbürgerungen und weitere Zuwanderung müssten stärker begrenzt werden; bei Straftaten und extremistischer Propaganda fordert er Konsequenz. Zudem verlangt er eine Schule, die die eigene Kultur entschiedener verteidige. Für die Schweiz kritisiert Siccardi parteitaktisch ausgewählte Kandidierende in laufenden Wahlkampagnen. Regierungsämter müssten mit Personen besetzt werden, die über einschlägige Fachkenntnisse verfügten, besonders in Finanzen, Raumplanung, Verteidigung und Innerem. Australien nennt er als Gegenbeispiel zu Frankreich.