Themen: Technologie, Klima&Energie, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn
Flexbase plant in Laufenburg ein KI-Rechenzentrum mit einer Redox-Flow-Batterie von zunächst 1,5 und im Endausbau 2,1 GWh. Der Standort am Hochspannungsnetz mit Verbindungen nach Deutschland gilt als günstig für Stromhandel und Rechenzentren. Der Autor stellt jedoch die Finanzierung von geschätzt einer bis fünf Milliarden Franken infrage, die laut CEO von nicht genannten Privatpersonen getragen werde. Auch die technische Dimension gilt als riskant: Das Projekt wäre rund 72-mal grösser als die bislang grösste Anlage des Lieferanten Invinity in East Sussex. Für den Batterieanschluss fehlt zudem ein Unterwerk; das vorgesehene Land gehört Flexbase nicht und liegt in einer Landwirtschaftszone. Eine Bewilligung für die Batterie besteht laut Beitrag noch nicht. Flexbase habe nach der Gebäudebewilligung bereits gebaut und erst später einen Engineering-Auftrag für die Batterie vergeben. Swissgrid rechne nach Klärung der offenen Punkte mit mindestens fünf Jahren Bauzeit.