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USB-Stick belastet MBaer-Chefs schwer

Inside Paradeplatz
USB-Stick belastet MBaer-Chefs schwer

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Innen-Politik, Geopolitik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Russland/Eurasien

Eine anonyme Strafanzeige bei der Zürcher Staatsanwaltschaft und der Bundesanwaltschaft belastet frühere Spitzenkräfte der MBaer Merchant Bank mit Audioaufnahmen vom Juli 2024. Gegenstand der Gespräche war laut Anzeige die Auflösung einer Kontostruktur im Zusammenhang mit Vermögen des US-sanktionierten russischen Unternehmers Viktor Vekselberg. Über Nostro- und Vostro-Konten mit einer russischen Bank soll Geld an Vekselbergs Ehefrau geflossen sein. Die Aufnahmen sollen Diskussionen über internes Netting, einen als Operational Loss verbuchten Betrag und eine möglichst spurenlose Schliessung des Kontos dokumentieren. Mehrere Beteiligte hätten Bedenken geäussert und verlangt, den Vorgang nicht zu protokollieren. Im Raum stehen Vorwürfe wie Geldwäscherei, Sanktionsumgehung, Urkundenfälschung und Verstösse gegen Sorgfaltspflichten; es gilt die Unschuldsvermutung. MBaer erklärte zuvor, die Diskussionen hätten die regulatorisch saubere Rückführung bestehender Guthaben betroffen. Die Finma schloss die Bank Ende Februar 2026.

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