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Uster: Polizei-Affäre wirft schwarzen Schatten auf Stadt

Inside Paradeplatz
Uster: Polizei-Affäre wirft schwarzen Schatten auf Stadt

Themen: Innen-Politik, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Gemeinderat von Uster hat seine Geschäftsleitung mit 31 Stimmen bei vier Enthaltungen beauftragt, eine Vorlage für eine parlamentarische Untersuchungskommission zur Polizei-Affäre auszuarbeiten. Der definitive Entscheid über die PUK soll erst gegen Ende des ersten Quartals fallen; ein Bericht wird für 2028 erwartet. Die politische Aufarbeitung verwaltungsinterner Abläufe, Verantwortlichkeiten und möglicher personeller Folgen könnte sich laut Beitrag bis 2029 erstrecken. Im Zentrum steht die Frage, was Mitglieder des Stadtrats vor den Erneuerungswahlen im April über die Missstände wussten und weshalb sie nicht kommuniziert wurden. Fraktionen betonten, Vorverurteilungen seien nicht angebracht, verlangten aber eine Prüfung der politischen Verantwortung des gesamten Stadtrats. Der Beitrag erwartet Auswirkungen auf die Verwaltung mit über 1’100 Beschäftigten sowie auf kommunale Dienstleistungen. Als politisch besonders betroffen gelten zwei Stadträtinnen, die im nächsten Frühjahr erneut für den Kantonsrat kandidieren könnten.

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