Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Verboten – aber in Zürich 20’000 Mal legal verkauft

Inside Paradeplatz

Themen: Innen-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Im Kanton Zürich sind laut der NZZ am Sonntag in sieben Jahren rund 20’000 Ausnahmebewilligungen für halbautomatische Gewehre erteilt worden, durchschnittlich gut acht pro Tag. Sportschützen und Sammlerinnen erhalten diese Bewilligungen offenbar auch für Waffen, deren Erwerb grundsätzlich verboten ist. Der Autor wertet die Zahl als Skandal und als Hinweis auf fehlende Kontrolle im privaten Waffenhandel. Anlass seiner Kritik sind tödliche Schüsse in Aarau, die mit einem halbautomatischen Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow AKS-74 abgegeben wurden. Die Behörden, welche die Bewilligungen erteilten, müssten sich erklären und belegen, dass die Käufer korrekt registriert seien. Eine Registrierung wäre nach Darstellung des Autors wichtig, falls Ausnahmebewilligungen rückwirkend als unrechtmässig eingestuft und die Waffen eingezogen würden. Er fragt, wer sich mit solchen Ausnahmebewilligungen bewaffnet haben könnte. Der Autor erwartet eine stark polarisierte Debatte über Waffenbesitz entlang des Links-Rechts-Spektrums und zieht einen Vergleich mit den langjährigen Auseinandersetzungen in den USA.

insideparadeplatz.ch

Zum Originalartikel