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Verhältnisse im Gebirge erfordern erhöhte Aufmerksamkeit

Frutiglaender
Verhältnisse im Gebirge erfordern erhöhte Aufmerksamkeit

Themen: Umwelt, Leben

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Der Schweizer Alpen-Club warnt Berggängerinnen und Berggänger vor veränderten Bedingungen im Hochgebirge. Ein schneearmer Winter, ein sehr warmes Frühjahr und wiederholte Hitzeperioden haben viele Gletscher stark ausapern lassen. Offene Spaltenzonen und grosse Bergschründe erschweren klassische Hochtouren, verändern Zustiege und machen die Routenwahl stellenweise schwierig. Einzelne Anstiege seien derzeit nicht empfehlenswert. Auch auftauender Permafrost erhöht in manchen Gebieten die Gefahr von Steinschlag und instabilen Geländeabschnitten. Der SAC empfiehlt, vor jeder Tour aktuelle Zustandsmeldungen, Tourenberichte und Informationen von Hüttenwartinnen, Hüttenwarten oder Bergführerbüros einzuholen. Die Planung müsse an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst werden; alternative Gratanstiege oder reine Felsklettertouren könnten günstiger sein. In gemischtem Gelände sei besonders mit Stein- und Eisschlag zu rechnen. Unerfahrenen empfiehlt der SAC Touren mit Bergführung oder in einer Sektion.

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