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Wirren bei Cembra: Sprössling aus reicher Familie

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Wirren bei Cembra: Sprössling aus reicher Familie

Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Die Cembra Money Bank hat Bernardo de Barros Franco zum Chief Product Officer ernannt. Die Bank begründet die Wahl mit seiner mehr als 25-jährigen Erfahrung bei digitalen Produkten, Fintech, Digital Banking, E-Commerce, Software und Marktplätzen. Ein Insider stellt dagegen seine fehlende Erfahrung im Schweizer Bank- und Kreditgeschäft sowie seine familiäre Herkunft infrage. Kritik richtet sich auch gegen die neue Kernplattform des skandinavischen Anbieters Banqsoft für Fahrzeugfinanzierungen und Konsumgütergeschäft. Laut Cembra dauerte deren Einführung drei Jahre und brachte 2025 Produktivitäts- und Serviceverbesserungen. Die Quelle behauptet hingegen, die Kosten belasteten die Bank und der Anbieter kenne Schweizer Kreditvorschriften ungenügend. Zudem wurden Kundenservice nach Athen, IT-Support nach Manila und Softwareentwicklung nach Riga ausgelagert. Cembra weist einen direkten Zusammenhang mit ausufernden IT-Kosten zurück. Die Cost-Income-Ratio lag Mitte Jahr bei 43,5 Prozent und damit vier Punkte unter dem Vorjahreswert.

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