Themen: Gesellschaft, Gleichstellung
Regionen: International, Nordamerika
Béatrice Keul, eine 57-jährige frühere Kandidatin bei Miss Schweiz, will nach eigenen Angaben US-Präsident Donald Trump zivilrechtlich verklagen. Sie wirft ihm vor, sie 1993 im Alter von 24 Jahren in einer Suite des Plaza Hotels in New York während des «Donald J. Trump American Dream Pageant» vergewaltigt zu haben. Keul erklärte, sie habe bereits US-Anwälte beigezogen und wolle, dass Trump sich vor Gericht verantworten müsse. Sie habe jahrzehntelang geschwiegen, unter anderem aus Angst, öffentlich über die mutmassliche Gewalt zu sprechen. Nach Bekanntwerden ihrer Anschuldigungen habe sie zudem telefonische Drohungen erhalten. Das Weisse Haus weist sämtliche Vorwürfe kategorisch zurück. Keuls Aussagen sind Teil eines Berichts der demokratischen Mitglieder des Justizausschusses im Repräsentantenhaus. Eine Klage könnte an der Verjährung scheitern; Keul hofft auf eine neue, zeitlich befristete gesetzliche Regelung im Staat New York nach dem Vorbild des Adult Survivors Act.