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«Von der Taktik her kann man uns mit Greenpeace vergleichen»

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«Von der Taktik her kann man uns mit Greenpeace vergleichen»

Themen: Unbestimmt

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

«Von der Taktik her kann man uns mit Greenpeace vergleichen» Daniel Ryser / 22.10.2026 Manuel Corchia von der Jungen Tat filmt für Europas Identitäre. Ein Nachmittag mit einem, der glaubt, die Zukunft gehöre ihm. Dies ist der zweite Teil des vierten Kapitels unserer Serie «Sommer, Sonne, Remigration» über die extreme Rechte in der Schweiz und Europa, von den Achtzigerjahren bis heute. Letzte Woche: Kampfsportkeller, Telegram, «Rassenkrieg», die Active Clubs. Diese Woche: Ledersofa, Kamera, Lana Del Rey. Im dritten Teil nächste Woche: «Wer muss gehen?» Manuel Corchia über Remigration. Ich sitze mit Manuel Corchia, dem wegen Rassendiskriminierung, Sachbeschädigung und Verstössen gegen das Waffengesetz mehrfach vorbestraften Mitgründer der rechtsextremen Jungen Tat, auf der Terrasse einer Bar im Thurgau, unten dümpelt die ziemlich ausgetrocknete Thur vorbei und drinnen wird ein 40. Geburtstag gefeiert. Wir bestellen eine Runde Bier, und als wir mit dem Interview beginnen, spielt die Anlage «Happy Birthday» von Stevie Wonder. Auf den jungen Mann wartet womöglich bald das Gefängnis: Am 30. Oktober will das Bezirksgericht Zürich sein Urteil gegen Corchia, Tobias Lingg und vier weitere Mitglieder der Jungen Tat eröffnen.

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