Themen: Bildung, Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Der Beitrag kritisiert eine aus Sicht des Autors starke Bevorzugung ausländischer Fachkräfte bei Schweizer Hochschulen und Unternehmen. An der Fachhochschule Ostschweiz mit Standort Rapperswil seien bei einem Dutzend Neuanstellungen im vergangenen Jahr überwiegend Deutsche berücksichtigt worden. Auch an der Universität Zürich verweist er auf eine deutsche ausserordentliche Professorin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und einen Lehrstuhlinhaber aus München im Stiftungsrecht. Als weiteres Beispiel nennt der Beitrag die UBS-Investmentbank in Zürich-Opfikon. Ein Insider behauptet, Führungskräfte bevorzugten bei Einstellungen häufig Kandidatinnen und Kandidaten aus ihren jeweiligen Herkunftsländern. Auf Director-Stufe sollen Manager aus einem polnischen Backoffice in die Schweiz geholt worden sein, obwohl sich laut dieser Quelle mehr als hundert, mehrheitlich in der Schweiz ansässige Personen beworben hätten. Der Beitrag stellt den Verweis auf Fachkräftemangel grundsätzlich infrage.