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Vor der GZO-Gläubigerversammlung: Die Sicht der Spitalleitung

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Vor der GZO-Gläubigerversammlung: Die Sicht der Spitalleitung

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesundheit

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Leitung des GZO Spitals Wetzikon wirbt vor der Gläubigerversammlung in Uster für den vorgeschlagenen Nachlassvertrag. Über die Vereinbarung kann bis zum 7. November schriftlich abgestimmt werden; ohne Annahme droht nach Ende der Nachlassstundung am 19. Dezember der Konkurs. Anerkannte ungesicherte Forderungen der dritten Klasse belaufen sich auf 213,6 Millionen Franken, darunter 146,3 Millionen von Obligationären. Laut Spitalleitung bietet der Vertrag eine Dividende von bis zu 47,5 Prozent, wobei Teile über elf Jahre gestundet oder von Rechtsstreitigkeiten abhängig sind. Im Konkurs erwarten die Sachwalter 23,1 bis 29,3 Prozent. Die Führung weist den Vorwurf zurück, sie saniere sich zulasten der Gläubiger oder bevorzuge Thurmed aus Eigeninteresse. Sie begründet die Ablehnung des Infracore-Angebots mit fehlenden verbindlichen und tragfähigen Zusagen. Eine kantonale Garantie von 50 Millionen Franken für den Neubau hatte der Zürcher Regierungsrat abgelehnt.

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