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Warum Möwen in Zuger Siedlungen für Ärger sorgen

Zentralplus
Warum Möwen in Zuger Siedlungen für Ärger sorgen

Themen: Umwelt, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Mittelmeermöwen sorgen im Kanton Zug zunehmend für Konflikte in Siedlungsgebieten. Anwohnende melden Lärm, Verschmutzungen, Scheinangriffe und Nester auf Flachdächern, besonders während der Brutzeit. Vier Kantonsratsmitglieder von SVP, Mitte und SP haben deshalb eine Interpellation eingereicht. Der Regierungsrat soll die Entwicklung der Population, mögliche Ursachen und Folgen für Bevölkerung, Infrastruktur, Hygiene, Biodiversität und einheimische Vogelarten beurteilen. Zudem soll er aufzeigen, welche rechtlich zulässigen Massnahmen Gemeinden bei Prävention, Abfallmanagement, Fütterungsverboten und der Vergrämung anwenden können. Auslöser waren Rückmeldungen aus Cham; die Interpellanten wollen jedoch zunächst klären lassen, ob und wo tatsächlich ein grösseres Problem besteht. Geschützte Tiere, Nester, Eier und Jungtiere dürfen nicht gestört werden. Der Kanton empfiehlt, Möwen nicht zu füttern, Abfälle zu vermeiden und potenzielle Nistplätze vor der Brutzeit mit Netzen, Abdeckungen oder früh installierten Abschreckungen unattraktiv zu machen.

www.zentralplus.ch

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