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Warum Morgan Stanley die UBS wohl nicht kaufen würde

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Warum Morgan Stanley die UBS wohl nicht kaufen würde

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Nordamerika

Morgan Stanley hätte nach Berechnungen von Reuters Breakingviews wenig Anreiz, die UBS zu übernehmen. Voraussetzung des Szenarios wäre eine Abspaltung des auf rund 39 Milliarden Dollar geschätzten Schweizer Geschäfts. Das verbleibende internationale Geschäft der UBS wäre rund 111 Milliarden Dollar wert; mit einer Übernahmeprämie von 25 Prozent ergäbe sich ein Preis von etwa 138 Milliarden Dollar. Bei einer Aktienfinanzierung würden bisherige UBS-Aktionäre ungefähr einen Drittel des fusionierten Konzerns halten. Zwar könnten insbesondere im Investmentbanking Doppelspurigkeiten beseitigt und jährlich mehr als 10 Milliarden Dollar eingespart werden. Die Kapitalrendite läge aber selbst unter günstigen Annahmen nur bei etwas über 14 Prozent, mit erwarteten Ertragsausfällen knapp bei 13 Prozent. Morgan Stanley wird für das kommende Jahr eine Rendite auf materiellem Eigenkapital von rund 24 Prozent zugetraut. Als wahrscheinlicher gilt daher, dass UBS eine kleinere US-Bank wie Raymond James oder Citizens Financial kauft.

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