Themen: Kultur
Regionen: International, Europa
Das Jüdische Museum Berlin eröffnet zu seinem 25-jährigen Bestehen die Ausstellung «Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart». Zwölf Künstlerinnen und Künstler setzen sich darin mit der Frage auseinander, wie angesichts einer krisengeprägten Zeit gesellschaftliche Alternativen denkbar werden können. Die Schau rückt die Gestaltungskraft von Einzelnen und Gemeinschaften in den Mittelpunkt. Einige Arbeiten greifen jüdische Überlieferungen auf, andere beziehen sich auf Denker wie Ernst Bloch und Theodor Adorno, die auch in dunklen Zeiten an einer besseren Gesellschaft festhielten. Vertreten sind unter anderem Yael Bartana, Andrea Büttner, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Alexander Kluge, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh und Eran Schaerf. Die Werke umfassen Film, Installation, Grafik und interaktive Formate. Mit «M.O.O.N. – My Opposite of Now» steht zudem eine KI-gestützte Anwendung bereit, die Besucher bei der Formulierung eines persönlichen «Gegenteils von Jetzt» unterstützt und einen Text zum Mitnehmen erstellt. Die Ausstellung läuft bis zum 10. Januar 2027.