Themen: Wirtschaft/Finanzen, Iran Krieg, Geopolitik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Westasien
Zürich Tourismus meldet für das erste Halbjahr 2026 weniger Übernachtungen als im Vorjahr. Nach einem positiven Jahresbeginn seien die Zahlen mit dem Krieg zwischen den USA und Iran eingebrochen. Besonders betroffen ist der Fernmarkt, auch weil Flugverbindungen über den Nahen Osten eingeschränkt sind. Die Zahl der Gäste aus Indien sank um 28 Prozent, jene aus Südostasien um knapp 26 Prozent; auch aus den Golfstaaten kamen deutlich weniger Besucherinnen und Besucher. Nordamerika, der wichtigste ausländische Markt, legte hingegen um 0,8 Prozent zu und steht für mehr als jede achte touristische Übernachtung. Der Schweizer Markt erreichte erstmals einen Anteil von über zwei Fünfteln. Zuwächse gab es auch bei Gästen aus Österreich und Spanien. Die ausfallenden Fernreisenden geben traditionell besonders viel Geld aus. Fast die Hälfte der befragten tourismusnahen Betriebe registriert rückläufige Nachfrage, auch Gastronomie, Veranstaltungen und Detailhandel sind betroffen. Juli und August gelten als entscheidend für die Jahresbilanz.