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Weinhändler narrt KMUs mit Transparenzgesetz

Inside Paradeplatz
Weinhändler narrt KMUs mit Transparenzgesetz

Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Mit dem neuen Transparenzgesetz müssen Unternehmen und Privatpersonen deklarieren, wenn jemand mehr als 25 Prozent eines Schweizer Unternehmens besitzt oder dessen Stimmkraft hält. Das Bundesamt für Justiz warnt vor kostenpflichtigen Angeboten und inoffiziellen Schreiben zum Transparenzregister. Die Zürcher Anwaltskanzlei Legal Steiger erhielt Werbung für die Domain transparenzregister.ch und berichtete darüber. Dort wird unter anderem ein «ausführlicher Check» für 49 Franken angeboten. Die Registrierung ist jedoch kostenlos, und auf transpareg.admin.ch steht ein kostenloser Wegweiser bereit. Hinter dem Portal steht laut Darstellung ein Unternehmer aus Stäfa, der unter anderem Wein aus Kosovo vertreibt, mit Immobilien handelt und Buchhaltung anbietet. Das Bundesamt für Justiz erklärte, es habe nach Hinweisen von externen Personen auf die Angebote aufmerksam gemacht. Es verweist darauf, dass offizielle Bundeswebseiten den Zusatz admin.ch tragen. Kritisiert wird, dass das Amt die naheliegende Domain nicht reservierte oder auf die offizielle Seite umleitete. Die Warnung vor transparenzregister.ch sei später wieder gelöscht worden.

insideparadeplatz.ch

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