Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Wendepunkt Bildung: Entwicklung der Integrationspraxis

Sichtweisen Schweiz
Wendepunkt Bildung: Entwicklung der Integrationspraxis

Themen: Bildung

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Die überparteiliche und überkantonale Gruppe Wendepunkt Bildung verlangt mit ihrem Ende April 2026 veröffentlichten Manifest eine grundlegende Kurskorrektur im Schulwesen. Zu ihren Anliegen gehören die Stärkung der Lehrpersonen, eine praxisnähere Ausbildung, weniger Inhalte und Beziehungen sowie die Entlastung der Schulleitungen von Verwaltungsaufgaben. Roland Stark, Lehrer und ehemaliger Kleinklassenlehrer in Basel-Stadt und Baselland, beurteilt die integrative Schule als gescheitert. Sie überfordere Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen, bremse Leistungsstarke und benachteilige Schwächere. Zudem hätten die Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen nicht verbessert, während die Bürokratie gewachsen sei. Stark bestreitet eine ausreichende wissenschaftliche pädagogische Begründung der Integration und bezeichnet sie als ideologisch geprägt. Kindern mit Verhaltens-, Lern-, sozialen, sprachlichen oder kulturellen Integrationsschwierigkeiten solle eine besonders geförderte Schulentwicklung angeboten werden. Die Vielzahl von Programmen und Angeboten schaffe zusätzliche Unruhe und nehme Kindern stabile Lernumgebungen.

Sichtweisen Schweiz

Zum Originalartikel