Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Universitätsspital Zürich hat im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 15 Millionen Franken bei einem Umsatz von rund 890 Millionen Franken erzielt. Gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode sank der Gewinn um zwei Millionen Franken, obwohl die Zahl der Behandlungen zunahm. Stationär behandelte das USZ mehr als 22’000 Patientinnen und Patienten, sieben Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Die ambulanten Besuche stiegen um fünf Prozent auf 461’000. Als Gründe für den tieferen Gewinn nennt ein Mediensprecher durchschnittlich weniger schwere Erkrankungen und Verletzungen, was zu geringeren Einnahmen führe, sowie teuerungsbedingt höhere Personal- und medizinische Kosten. Das Spital sieht seine Strategie bestätigt, den laufenden Betrieb und geplante Neubauten aus eigener Kraft zu finanzieren. Wegen der anhaltenden Hitze ist insbesondere die Kardiologie stark beansprucht. Auf die Patientenzahlen des ersten Halbjahres hatte die Hitze laut USZ keinen Einfluss.