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Wieder Proteste in Spanien

Zentralplus

Themen: Gesellschaft, Leben, Partei-Politik

Regionen: International, Europa

Zehntausende Menschen sind erneut in Madrid, Barcelona, Valencia und weiteren spanischen Städten für bezahlbare Wohnungen auf die Strasse gegangen. Der spanische Mieterverband hatte zu mehr als 50 Protestmärschen aufgerufen. Im Zentrum stehen steigende Mieten und Zwangsräumungen. Unmittelbar vorausgegangen war das Scheitern eines Regierungsplans im Parlament: Die linke Minderheitsregierung von Pedro Sánchez wollte gegen Mietanstiege und Zwangsräumungen vorgehen, doch konservative und rechte Parteien stimmten dagegen. Spanische Medien spekulieren daraufhin, Sánchez könnte Neuwahlen ausrufen. Bereits in den Tagen vor den aktuellen Märschen hatten sich landesweit Zehntausende an Protesten beteiligt. Anlass war unter anderem die viel beachtete Zwangsräumung einer 87-jährigen Frau in Madrid.

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