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Winti-Heldin: Andrea Rubin wollte schon als Kind anderen helfen

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Winti-Heldin: Andrea Rubin wollte schon als Kind anderen helfen

Themen: Gesellschaft, Gleichstellung, Bildung

Regionen: International, Südostasien

Andrea Rubin lebt seit 2015 in Indien und leitet die 2013 gegründete Stiftung «Hope is Life», die in Indien und Nepal tätig ist. Auslöser für ihren Umzug war ein Besuch abgelegener Dörfer im indischen Bundesstaat Odisha im Jahr 2012, wo sie grosse Armut und verwahrloste, abgemagerte Kinder erlebte. Zuvor hatte sie bereits in Brasilien und Kapstadt gearbeitet und sich zur Psychiatrieschwester ausbilden lassen. Bei Unterricht in gewaltfreier Kommunikation in einem indischen College wurde ihr die Verbreitung von Gewalt gegen Mädchen und Frauen besonders deutlich. In Nepal baute die Stiftung unter anderem ein Kinderheim auf. Nach einer jüngsten Sturzflut verteilte das Team Kochplatten und Dampfkochtöpfe und plant zusätzliche Räume für Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Die Stiftung arbeitet bei deren Aufnahme mit der Regierung zusammen und will wegen der erhöhten Gefahr von Menschenhandel ein grösseres Heim eröffnen. Das Projekt würde inklusive Land rund 160'000 Franken kosten. Rubin verbringt jährlich etwa zwei Monate in der Schweiz und bleibt Winterthur verbunden.

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