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Wollen die Grünen in die Regierung, müssen sie Thomi Jourdan angreifen

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Wollen die Grünen in die Regierung, müssen sie Thomi Jourdan angreifen

Themen: Partei-Politik, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Die Grünen im Baselbiet bereiten sich auf die kantonalen Gesamterneuerungswahlen vom 11. April 2027 vor. Nach Verlusten bei den Landratswahlen 2023 und der knappen Niederlage ihres Kandidaten Philipp Schoch bei der Regierungsersatzwahl wollen sie den verlorenen Regierungssitz zurückgewinnen. Als wahrscheinlichster Gegner gilt Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan von der EVP. Grüne Vertreter werfen ihm vor, beim Hitzeschutz zu wenig zu unternehmen und den versprochenen Hitzeschutzplan nicht voranzutreiben. Zudem ist Jourdan durch die Debatte über die Strategie des Kantonsspitals Baselland und die schleppende Zusammenarbeit mit Basel-Stadt belastet. Die SP gilt als Bündnispartnerin als kaum angreifbar, während Mitte-Regierungsrat Anton Lauber trotz des Radicant-Debakels über eine starke Wählerbasis verfügt. Der Konflikt zwischen Grünen und EVP verschärfte sich, weil die EVP bei Schochs Ersatzwahl Stimmfreigabe beschlossen hatte. Als mögliche grüne Kandidaturen werden erneut Schoch und die Waldenburger Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer genannt.

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