Themen: Sport, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Das Bezirksgericht Luzern hat im Konflikt um die sogenannten «Stierli-Aktien» beim FC Luzern offenbar zugunsten von Bernhard Alpstaeg entschieden. Dessen Mediensprecher Sacha Wigdorovits zeigt sich über den Entscheid erfreut. Alpstaeg war bis 2022 Mehrheitsaktionär des FC Luzern. An einer Generalversammlung in diesem Jahr verlor er seine Machtposition, nachdem er nach eigener Darstellung den Verwaltungsrat hatte ersetzen wollen. Im Februar bezeichnete er die damalige Generalversammlung vor dem Bezirksgericht Luzern als «Überfall». Der Gerichtsentscheid betrifft damit den langjährigen Macht- und Aktienkonflikt rund um den Luzerner Fussballclub.