Themen: Corona, Innen-Politik, Sport
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Luzerner Staatsanwaltschaft untersucht laut Blick den Verdacht, Granit Xhaka könnte eine Covid-Impfung vorgetäuscht haben. Der Captain der Schweizer Fussballnationalmannschaft soll am 7. Oktober aussagen. Sein Sprecher bestätigt den Termin und erklärt, Xhaka habe von seiner Ärztin eine Bestätigung erhalten, dass er geimpft sei; weiter wolle man sich derzeit nicht äussern. Ermittler sollen bei einer Razzia in der Praxis der Ärztin auf Xhakas Akte gestossen sein. Anlass der Durchsuchung seien umstrittene Krankenkassenabrechnungen gewesen. Xhaka erkrankte im September 2021 an Covid und verpasste damals einen Einsatz der Nationalmannschaft. Als Vergleich wird der frühere Fall von Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer genannt, der für die Olympiareise nach China im Januar 2022 ein gefälschtes Zertifikat verwendet hatte und später eine Geldstrafe bezahlen musste. Xhakas Sprecher verweist auf dessen sauberes Strafregister. Bei einer Verurteilung wegen Urkundenfälschung sei eine bedingte Geldstrafe möglich. Es gilt die Unschuldsvermutung.