Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Nordamerika
Die US-Börsen verzeichneten nach einem Arbeitsmarktbericht deutliche Verluste. Der Nasdaq-100 fiel um mehr als 1000 Punkte beziehungsweise fast fünf Prozent, der S&P 500 verlor über 2,5 Prozent und der Russell 2000 3,5 Prozent. Der Volatilitätsindex VIX stieg von 15 auf fast 22. Auslöser waren stärker als erwartete Mai-Daten zum Arbeitsmarkt sowie nach oben revidierte Zahlen der Vormonate. Die robuste Beschäftigungslage schürt nach dieser Einschätzung Inflationssorgen und dämpft die Erwartung baldiger Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Analysten von BNP Paribas halten ab Dezember sogar bis zu drei Zinserhöhungen für möglich. Gleichzeitig stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen, und das Währungspaar USD/JPY notierte über 160. Der Rückgang wird nicht als panischer Crash, sondern als möglicher schrittweiser Ausverkauf mit sinkender Liquidität und fallenden Bewertungen gedeutet.