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Zoff um Grundstücke: Luzern lässt «König» gewähren

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Zoff um Grundstücke: Luzern lässt «König» gewähren

Themen: Innen-Politik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Luzerner Regierung sieht keinen Bedarf, den Umgang mit herrenlosen Grundstücken neu zu regeln. Eine Motion von SP-Kantonsrat Josef Schuler, unterstützt von Mitgliedern mehrerer Parteien, zielte auf eine Anpassung der Praxis. Auslöser sind Geschäfte von Jonas Lauwiner, der sich selbst «König der Schweiz» nennt und sich unter bestimmten Voraussetzungen herrenlose Wege oder Grundstücke aneignet. Schuler verweist unter anderem auf den Rosenweg in Geuensee und eine Kurve der Bellstrasse in Kriens. Er kritisiert, Lauwiner habe für Rückübertragungen oder Sanierungsarbeiten deutlich höhere Beträge verlangt als die tatsächlichen Aufwendungen. Für die Rückgabe des Rosenwegs in Geuensee seien 150’000 Franken gefordert worden. Herrenlose Grundstücke können etwa nach einem Konkurs entstehen, wenn kein Eigentümer mehr vorhanden ist und niemand das Eigentum übernimmt. Die Regierung beurteilt den Aufwand für eine Neuregelung als höher als deren Nutzen.

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