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Zolli muss Gorilla-Männchen Mobali einschläfern

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Zolli muss Gorilla-Männchen Mobali einschläfern

Themen: Kultur

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Der Zoo Basel hat das 11-jährige Gorilla-Männchen Mobali am Dienstag einschläfern müssen. Silberrücken Yeba hatte ihn einige Tage zuvor gebissen und im Genitalbereich verletzt. Eine Untersuchung unter Narkose ergab Verletzungen an Penis und Harnröhre; Mobali konnte deshalb nicht mehr normal urinieren. Yeba lebt seit Oktober 2025 im Zolli und kam aus dem französischen Zoo Thoiry, wo er in einer reinen Männchengruppe gehalten worden war. Er ersetzte M’Tongé, der im Juni 2025 wegen einer Fuchsbandwurm-Infektion eingeschläfert worden war. Zwischen Yeba und dem kastrierten Mobali hatte es in den vergangenen Monaten wiederholt Spannungen gegeben. Rückzugsmöglichkeiten und weitere Betreuungsmassnahmen hätten die Konflikte nicht dauerhaft verhindert, teilt der Zoo mit. Für das Betreuungsteam sei Mobalis Tod schwer. Am Samstag wurde zudem ein Gorilla-Jungtier geboren. Mutter Joas hat damit zum fünften Mal Nachwuchs erhalten; das Geschlecht ist noch unbekannt.

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