Themen: Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Zürcher Stadtpolizei hat einen 22-jährigen mutmasslichen Geldabholer festgenommen, nachdem Unbekannte versucht hatten, einer 68-jährigen Frau mehrere Tausend Franken abzunehmen. Zwei Männer hatten sie telefonisch kontaktiert und sich als Bankmitarbeiter beziehungsweise Polizist ausgegeben. Sie behaupteten, es gebe verdächtige Zahlungsaufträge und das Geld auf dem Konto könne Falschgeld sein. Die Frau sollte deshalb Geld abheben und es angeblich zur Spurensicherung übergeben. Als ihr die Darstellung zunehmend unglaubwürdig vorkam, kontaktierte sie ihre Bank. Diese schaltete unmittelbar die Polizei ein. Der 22-Jährige wartete beim Wohnort der Frau auf die Übergabe und wurde dort festgenommen. Die Stadtpolizei weist darauf hin, dass sie niemals nach Geld oder Wertgegenständen frage. Bei Unsicherheit solle frühzeitig die Notrufnummer 117 gewählt werden; Betroffene sollten sich von Anrufenden nicht weiterverbinden lassen, ihr Umfeld warnen und Fälle der Polizei melden.