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Zürich erhöht Sozialhilfe pro Kind um 50 Franken im Monat

TSRI
Zürich erhöht Sozialhilfe pro Kind um 50 Franken im Monat

Themen: Gesellschaft, Ungleichheit, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Zürcher Regierungsrat erhöht die Sozialhilfe für Kinder und Jugendliche ab Januar 2027 um 50 Franken pro Kind und Monat. Der Zuschlag gilt bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit. Zusätzlich sollen Familien für ausserschulische Freizeitaktivitäten mindestens 600 Franken pro Kind und Jahr erhalten, etwa für Vereinsmitgliedschaften oder Musikunterricht. Bislang müssen Familien solche Ausgaben einzeln beim Sozialamt beantragen. Künftig sollen sie grundsätzlich übernommen werden; bei besonderem Bedarf kann der Betrag über 600 Franken liegen. Regierungsrat Mario Fehr begründet die Anpassung mit den Entwicklungsrisiken materieller Armut. Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren hatte Ende Mai empfohlen, die Leistung spätestens bis Anfang 2028 anzupassen. Zürich setzt die Vorgabe als erster Kanton bereits 2027 um. Für den Kanton entstehen laut Angaben zwei Millionen Franken zusätzliche Sozialhilfekosten, für die Gemeinden insgesamt sechs Millionen Franken pro Jahr.

TSRI

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