Themen: Umwelt
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Grün Stadt Zürich beschränkt den Einsatz von Grastrimmern bei der Pflege öffentlicher Grünflächen. Die Geräte dürfen nach Auskunft der Behörde nur noch punktuell verwendet werden, damit Kleinlebewesen im Boden geschützt werden. Ausschlaggebend sei nicht der Lärm der bis zu 105 Dezibel lauten Geräte, sondern der Schutz von Käfern, Würmern und anderen Bodenorganismen. Als Alternative kommen Handscheren zum Einsatz. Knapp 600 Gärtner arbeiten bei Grün Stadt Zürich; laut Bericht verdienen sie bis zu 82'000 Franken jährlich. Ein Leser erklärte, wegen der Umstellung würden vermehrt externe Gärtnereien engagiert. Die Stadt verneint jedoch, dass der eingeschränkte Trimmereinsatz zu zusätzlichem Personalbedarf führe. Externe Unternehmen gehörten seit jeher zur regulären Grünflächenpflege und würden nicht erst wegen der neuen Praxis beauftragt. Wie hoch allfällige Mehrkosten sind, lässt sich nicht ermitteln.