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Zwei Datencenter für Beringen

Shaz
Zwei Datencenter für Beringen

Themen: Technologie, Klima&Energie, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Ostschweiz

Der türkische Baukonzern Enka plant im Beringerfeld ein Datencenter mit bis zu 24 Meter hohen Gebäuden, das 2028 in Betrieb gehen soll. Es wäre das zweite Rechenzentrum neben dem bereits entstehenden Projekt von Stack Infrastructure. Enka rechnet bei voller Auslastung mit jährlich rund 300 Gigawattstunden Stromverbrauch, durchschnittlich 20 Megawatt und bis zu 40 Megawatt in Spitzenzeiten. Der Wasserverbrauch soll bei 30’000 Kubikmetern pro Jahr liegen, davon 5000 Kubikmeter Regenwasser. Gemeindepräsident Roger Paillard geht davon aus, dass beide Zentren zusammen 10 bis 15 Prozent des kommunalen Wasserverbrauchs für die Kühlung beanspruchen könnten. Die Bauherrschaft stellt rund 50 Arbeitsplätze in Aussicht. Kantonsrätinnen und Kantonsräte verlangen strengere Regeln für neue Datencenter, insbesondere bei kreislauforientierter oder regenerativer Kühlung. Unklar ist, ob die Gesetzesänderung rechtzeitig kommt. Ebenso umstritten bleibt die Abwärmenutzung: Beringen kann voraussichtlich nicht alles verwerten, während Schaffhausen eine Erschliessung für Fernwärme prüft.

www.shaz.ch

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