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Zwei Musikstile lassen sich in der Dorfkirche aufeinander ein

Frutiglaender
Zwei Musikstile lassen sich in der Dorfkirche aufeinander ein

Themen: Kultur/Feuilleton

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Thomas Aeschbacher trat beim Volksmusik-Mittwoch des Swiss Chamber Music Festivals gemeinsam mit dem ungarischen Géza Quartet auf. Der Schwyzerörgeli-Spieler eröffnete den Abend mit traditionellen und eigenen Melodien auf einem Langnauer Örgeli von 1872. Danach verband er sein Instrument mit dem Cymbal, Violine, Bass und Schlagzeug des Quartetts. Nach lediglich zwei Stunden Probe hätten sich die Musiker rasch gefunden, da sie nach Gehör spielten und musikalisch wie rhythmisch dieselbe Sprache gesprochen hätten. Als gemeinsame Grundlage wählten sie den Tango; auf eine Komposition Aeschbachers folgten zwei Tangos von Astor Piazzolla. Das Quartet spielte anschliessend unter anderem eine ungarische Rhapsodie von Johannes Brahms, Titel aus «Phantom of the Opera» und Melodien von Ennio Morricone. Den Abschluss bildete das rumänische Volkslied «Die Lerche», bei dem Geiger Tibor Mátyás Vogelstimmen imitierte. Nach dem Konzert musizierten Aeschbacher und das Quartett beim Apéro weiter.

www.frutiglaender.ch

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