Themen: CH-Politik, Technologie, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Stadt und Kanton Luzern sowie die Zentralschweizer Regierungskonferenz unterstützen das Bundesprogramm Verkehr 2045, fordern jedoch zusätzliche Zusagen. Der geplante Dreilindentunnel und Tiefbahnhof sollen bis 2045 als erste Etappe des Luzerner Durchgangsbahnhofs entstehen. Luzern verlangt, dass die Planung des vollständigen Ausbaus ohne Unterbruch weitergeführt wird. Stadt und Kanton wollen zudem den Bahnhof Ebikon wieder in den Ausbauschritt aufnehmen; die Regierungskonferenz fordert zusätzlich mehr Kapazitäten in Rotkreuz. Der Kanton begrüsst Bundesbeiträge von 40 Prozent an dringliche Projekte des Agglomerationsprogramms Luzern im Umfang von rund 281 Millionen Franken, kritisiert aber die Zurückstellung des N14-Ausbaus zwischen Buchrain und Rütihof. Die Eidgenössische Finanzkontrolle beanstandet erhebliche Schwächen bei Priorisierung, Wirtschaftlichkeitsannahmen und Finanzierung des rund 50 Milliarden Franken schweren Gesamtprogramms. Der Bundesrat setzte die Vorlage trotz der Empfehlung zur Aussetzung in die Vernehmlassung.