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Zwischen Abfallbergen und Krisenmodus: So wird Zürich nach der Street Parade wieder sauber

TSRI
Zwischen Abfallbergen und Krisenmodus: So wird Zürich nach der Street Parade wieder sauber

Themen: Umwelt, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Nach der 33. Street Parade koordiniert Abfall- und Recycling-Verantwortlicher Carlo Blättler 250 professionelle Putzkräfte am Zürcher Seebecken. Weil die Einsatzpolizei die Reinigungsfahrzeuge erst rund eineinhalb Stunden später als geplant auf das Festgelände lässt, gerät der Zeitplan in Verzug. Vorgesehen waren Trambetrieb ab 4.30 Uhr, befahrbare Strassen ab 7 Uhr und der Abschluss der grössten Arbeiten um 8 Uhr. Nach einem Krisentreffen mit VBZ und Entsorgung und Recycling Zürich stellt Blättler eine Maschine für die Tramgleise bereit; die Trams fahren kurz nach 5 Uhr mit 30 Minuten Verspätung wieder. Jährlich hinterlässt die Parade rund 90 Tonnen Abfall. Blättler rechnet bei geschätzt 900’000 Besuchenden mit etwa 108 Tonnen und betont, die Abfallmenge pro Person liege im Bereich anderer Festivals. Der Verein Street Parade trägt die Entsorgungskosten auf dem Gelände, obwohl der grösste Teil des Abfalls von Detailhändlern und illegalen Verkaufsständen stammt. Die Reinigung dauert bis Montag an.

TSRI

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