Themen: Migration
6.6.2026 Die Abstimmung vom Sonntag zum Bevölkerungsdeckel wird zur Entscheidungsschlacht. Alle mobilisieren ein letztes Mal. In der Stadt Zürich haben bereits 47 Prozent brieflich abgestimmt. Das zeigt, wie enorm gross das Interesse ist. Peter Spuhler wirft sich ins Getümmel. Der Chef der Eisenbahnbauerin Stadler Rail, Milliardär und Steuertrickser, sagt laut: Ich stimme Nein. Spuhler geht noch einen Schritt weiter. Er glaube, die SVP-Vorlage werde am Sonntag knapp scheitern. Nicht einmal ein Ständemehr werde es geben. Prognosen wie diese sollen die letzten noch Unentschlossenen gewinnen. Der rechte Spuhler legt sich mit der linken Eva Herzog ins Bett. Die Basler SP-Ständerätin und Möchtegern-Bundesrätin meinte auf ihrem LinkedIn: „Die Mieten steigen nicht wegen der Zuwanderung, sondern wegen Immobilienkonzernen, die ihren Gewinn maximieren.“ „Und wegen fehlender Regulierung.“ Dazu gabs eine Grafik: Mieten immer höher, Leerbestände immer gleich tief. Die Reaktionen waren nicht jene, die sich Herzog erhoffte. „Wenn die Nachfrage über Jahre stärker wächst als das Angebot, ist es wenig überraschend, dass die Preise steigen“, meinte einer. „Genau deshalb erscheint mir zusätzliche Regulierung als der falsche Ansatz.“* Ein anderer: „Frau Herzog, ist das in allem Ernst Ihre SP-Logik, dass mit 13’000’000 Millionen (in 50 Jahren) die Mieten mit unserem begrenzten Boden billiger werden wird?“ Ein Dritter: „Klassenkämpferischer Nonsense, die SP verkommt immer mehr zu einer kommunistischen Nachfolgepartei.“ „Wieviel % der Immobilien gehören Genossenschaften, staatlich subventioniert, oder Pensionkassen, staatlich alimentiert.“ Schliesslich: „Auch wenn der Mietwohnungsmarkt stark reguliert ist, reagieren mindestens die Bodenpreise auf Angebot und Nachfrage und treiben die Mieten nach oben.“ Lob gab es nur vereinzelt. „Absolut richtig Eva Herzog … und wer verhindert politisch immer wieder mehr Regulierung und den Schutz vor Spekulation? Richtig, die SVP Schweiz.“