Themen: Kultur
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Winterthurer Jungkunst feiert nächste Woche ihr 20-jähriges Bestehen. Martin Landolt gründete die Ausstellung 2006 mit Tom Stierli und Andreas Schmucki als Gegenentwurf zu klassischen Vernissagen. Die erste Ausgabe in der City Halle auf dem Sulzer-Areal zog bereits 3500 Besucher:innen an. Improvisierte Lösungen mit Schiffscontainern prägten die Anfangszeit: Einer verbreiterte den Eingang, ein weiterer sollte zum Kino mit einem zusätzlichen Ausgang umgebaut werden. Nach sechs Jahren zog die Jungkunst in die Halle 52 am Katharina-Sulzer-Platz und errichtete zum zehnjährigen Jubiläum ein temporäres Museum aus 50 Containern. In den besten Jahren kamen über 10’000 Besucher:innen. Landolt verliess den Verein 2022 vor dem Umzug in die Halle 710 in Neuhegi. Dort zeigt die Jungkunst 22 Positionen auf zwei Stockwerken sowie täglich Performances und Konzerte, unter anderem von Ginny Loon und Krysl. Für den Open Call gingen mehr als 350 Portfolios ein.