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«À Annemasse, si t’as pas d’Audi, t’as raté ta vie»

Heidi News
«À Annemasse, si t’as pas d’Audi, t’as raté ta vie»

Themen: Gesellschaft, Kultur/Feuilleton, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Romandie, International, Europa

Annemasse erscheint als französische Grenzstadt, deren Alltag stark auf die Arbeitsplätze und Löhne in Genf ausgerichtet ist. Morgens bringt der Léman Express zahlreiche Pflegekräfte, Ärztinnen, Reinigungskräfte und weitere Pendlerinnen und Pendler aus Haute-Savoie zu den Genfer Universitätsspitälern. Das seit Dezember 2019 betriebene Netz umfasst 230 Kilometer, 45 Bahnhöfe und 40 Züge und soll den grenzüberschreitenden Verkehr sowie die Strassen entlasten. In Annemasse selbst beobachtet der Autor eine auffällige Präsenz von Sportwagen, SUVs und Luxuslimousinen, aber auch aufgebrochene Fahrzeuge. Ein Grenzgänger beschreibt den Besitz eines Audi als Massstab für Erfolg. Schweizer Einkommen würden rasch in hochwertige Autos investiert, als erster Schritt eines «French Dream» mit späterem Haus, Pool und Rolex. Davon profitiert der Händler Jean Lain Mobilités, der aus einem kleinen Betrieb in Aix-les-Bains zu einem grossen französischen Autovertrieb mit 90 Verkaufsstellen, 2500 Mitarbeitenden und jährlich über 35'000 verkauften Fahrzeugen gewachsen ist.

www.heidi.news

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