Themen: CH-Politik, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Zürcher Finanzdepartement veranschlagt 270’000 Franken für Personalwerbung und externe Beratung bei der Besetzung des Departementssekretariats und der neuen Leitung der Finanzverwaltung. Nach Angaben der Medienstelle wich das Departement vom üblichen internen Rekrutierungsverfahren ab, weil mehrere Kaderverfahren die Ressourcen überstiegen und die zuständige HR-Verantwortliche sonst ihre eigenen Vorgesetzten hätte auswählen müssen. Zudem solle eine spezialisierte Firma helfen, trotz tieferer städtischer Topkaderlöhne geeignete Kandidaturen zu finden. In der Rechnungsprüfungskommission wurde die Höhe der Ausgaben diskutiert. GLP-, SVP- und SP-Vertreter kritisieren die externe Vergabe und verweisen auf mögliche Alternativen innerhalb der Stadtverwaltung; FDP-Präsident Përparim Avdili hält externe Unterstützung bei Führungspositionen grundsätzlich für üblich, zweifelt aber an der Schlankheit der Verwaltung. Finanzminister Daniel Leupi will Ende September das Budget 2027 vorstellen, für das Sparmassnahmen und sinkende Investitionen erwartet werden.