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A Genève, un projet de loi ambitionne de redonner un visage humain au droit de la famille

letemps.ch
A Genève, un projet de loi ambitionne de redonner un visage humain au droit de la famille

Themen: Innen-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Romandie

Avenir Familles hat in Genf nach siebenjähriger Arbeit einen kantonalen Gesetzesentwurf für einen neuen Umgang mit familienrechtlichen Trennungsverfahren vorgestellt. Familienverbände kritisieren seit Jahren, dass Eltern in solchen Verfahren zu Gegnern würden, Verfahren ausserordentlich lange dauerten und Gerichtskosten Familien verarmen liessen. Der Entwurf will sämtliche Verfahren bei Trennungen der Eltern in einem einzigen Familien- und Schutzgericht bündeln. Vergleichbar ist dies mit einem Familiengericht, das bislang nur im Kanton Aargau besteht. Ergänzt werden soll die neue Institution durch eine Schlichtungskommission, die verheirateten und unverheirateten Eltern gleichermassen offensteht. Die Mitte will den Text einreichen; MCG und Linke unterstützen ihn. Die FDP lehnt ihn derzeit als einzige Partei ab, während die SVP ihre Position nach den Kommissionsberatungen festlegen will.

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