Themen: CH-Politik, Partei-Politik
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Der Freiburger Staatsrat hat kurz vor dem ersten Wahlgang der kantonalen Wahlen vom 8. November Bilanz über die Legislatur 2022 bis 2026 gezogen. Die sieben ausscheidenden Regierungsmitglieder trafen sich dafür in der kürzlich renovierten und erweiterten Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg. Der Umbau hatte sechs Jahre gedauert und rund 120 Millionen Franken gekostet. Die Regierung bezeichnet die ablaufende Legislatur als anspruchsvoll: Sie nennt die Folgen der Pandemie, migrationspolitische Herausforderungen infolge des Ukrainekriegs, amerikanische Zölle, wiederholte Energiekrisen und angespannte öffentliche Finanzen. Dennoch sei der Grossteil der gesetzten Ziele umgesetzt worden. Bei den Wahlen werden unter anderem Nachfolgerinnen oder Nachfolger für die Mitte-Regierungsräte Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty sowie für den Sozialdemokraten Jean-François Steiert gesucht. Die Mitglieder des Staatsrats stellten die wichtigsten Ergebnisse ihrer jeweiligen Direktionen vor.