Themen: Ukraine Krieg, Partei-Politik, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn, International, Europa
Die Jungfreisinnigen Freiamt sammelten online Spenden, um dem ukrainischen Da-Vinci-Wolves-Bataillon den Kauf von Drohnen zu ermöglichen. Nach eigenen Angaben sollte das gesammelte Geld an die Einheit weitergegeben werden, damit diese an der Front Drohnen erwerben könne; eine Drohne koste umgerechnet 750 bis 1000 Franken. Die Aktion wurde nach wenigen Tagen am 20. September 2026 beendet. Die Präsidentin erklärte, der Aufruf sei aus persönlicher Betroffenheit über russische Angriffe auf zivile Energie- und Heizungsinfrastruktur entstanden. Zugleich räumte sie ein, es sei nicht Aufgabe einer Partei, Geld für Kriegsparteien zu sammeln. Es seien keine Spendengelder an die Ukraine überwiesen worden. Der Beitrag bewertet die geplante Finanzierung als faktische Verletzung des Schweizer Waffenexportverbots. Direkte Lieferungen von Waffen und Munition in kriegführende Staaten wie die Ukraine sind laut Kriegsmaterialgesetz untersagt. Im November steht eine Lockerung des Ausfuhrverbots zur Abstimmung.