Themen: Kultur/Feuilleton, Gleichstellung
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Ausstellung «Träumende Dinge» im Kunsthaus Zug untersucht in acht Kapiteln, wie Künstlerinnen Traum und Träumen verarbeiten. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Meret Oppenheim, Judith Albert, Annelies Strba, Hannah Villiger, Miriam Cahn, Trudi Demut, Eva Wipf und Heidi Bucher. Judith Alberts Videoarbeit «Flut» verwandelt ein weiss bezogenes Bett durch die Überblendung eines anschwellenden Baches in eine bedrohliche braune Flut. Die Schau umfasst Künstlerinnen aus mehreren Generationen, von vor rund hundert Jahren Geborenen bis zu Maya Hottarek, Jahrgang 1990. Frühere Werke greifen häufiger psychoanalytische Traumdeutung und Selbstreflexion auf. Spätere Positionen erweitern die Formen und verhandeln Weite, Freiheit, Ausbruch, Abgrenzung und Eigenständigkeit. Satire, Ironie und Hinweise auf weibliche gesellschaftliche Beschränkungen sind wiederkehrend. Besonders hervorgehoben werden weniger bekannte, in der Zentralschweiz verankerte Künstlerinnen wie Lou Stengele. Die Ausstellung läuft bis 27. September.